
Der mittelalterliche Garten, der heutzutage auf Grundlage historischer Unterlagen angelegt wird, zieht seine Inspiration aus zwei Quellen: den Handschriften und den Malereien des Mittelalters. Der mittelalterliche Garten – ursprünglich eine umschlossene Fläche am Rand oder innerhalb einer Burg, einer Abtei oder eines Klosters – kann gebaute Strukturen (Bänke, Brunnen, Springbrunnen) beinhalten. Als Pflanzen zugelassen sind alle wilden oder angebauten Arten, die aus dem 5. bis 15. Jahrhundert bekannt sind, z. B. Wermut, Ysop, Majoran, Melisse, Pfefferminze, grüne Minze, Oregano, Pimpernelle, Salbei, Rosmarin, Thymian, Eisenkraut, Zitronenkraut. Die « Liste von Karl dem Großen » führt 90 Pflanzenarten auf, die in den Klöstern und Gärten des Empire unbedingt anzubauen sind !
Gärten mit mittelalterichem Flair :
MOSELLE
- JARDIN DES RÉCOLLETS, METZ
- JARDIN CAPITULAIRE – DOMAINE DES TEMPLIERS, GLATIGNY
- JARDIN GALLO-ROMAIN, BLIESBRUCK (jardin antique)






